Objektüberwachung und Sicherheit

Wärmebildkameras sind ideal zur Objektüberwachung. Eindringlinge können gezielt detektiert und bestimmt werden.

Bild eines Gebäudes in der Nacht
© Fraunhofer IMS
Objektüberwachung ohne passive FIR-Kamera
Thermografiebild eines Gebäudes in der Nacht
© Fraunhofer IMS
Objektüberwachung mit passiver FIR-Kamera

Der Schutz von Infrastruktur und Objekten durch Personen ist sehr personalintensiv. Daher wird auch in diesem Bereich angestrebt, einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen. Sensoren, die Zäune und Mauern an Grundstücksgrenzen bzw. Fenster und Türen an Gebäuden überwachen, sind kostengünstig, liefern jedoch für die Objektüberwachung nur Informationen aus einem sehr eingeschränkten Bereich. Für eine großflächigere Objektüberwachung stellt die bildgebende Thermografie eine ideale Technik dar, da sie das gesamte von FIR-Kameras erfasste Gebiet abdeckt. Gegenüber Videokameras erlaubt sie insbesondere unter schwierigen Sichtverhältnissen, wie beispielsweise in der Nacht, bei Nebel, Regen oder Schneefall, eine einfache und zuverlässige Objektüberwachung. Befugtes oder unbefugtes Betreten kann gezielt detektiert und bestimmt werden. Aufgrund der Temperatursignatur werden Menschen und Tiere auch über größere Entfernung erkannt, ohne dass eine aktive Beleuchtung vorhanden sein muss. Das erste Bild zeigt hier eine Objektüberwachung ohne passive FIR-Kamera in der Nacht. Im Vergleich dazu kann in dem zweiten  Bild, das mit passiver FIR-Kamera aufgenommen ist, ein Eindringling detektiert und bestimmt werden. Da keine aktive Beleuchtung notwendig ist kann die Objektüberwachung ohne Störung der Umgebung erfolgen, wie sie durch eine künstliche Beleuchtung entstände. Zusätzlich ist die Überwachung durch den Wegfall einer aktiven Beleuchtung auch schwerer von außen zu detektieren.

Die von einer FIR-Kamera gelieferten Videodaten lassen eine automatische Weiterverarbeitung der Videoinformationen mit gängigen Videobearbeitungs- und –auswertungsalgorithmen zu. Neben der Form von Objekten kann hierbei auch die Temperatur bzw. Temperaturverteilung zur Klassifizierung herangezogen werden. Hiermit kann für die Objektüberwachung eine automatisierte und zuverlässige Detektion und Klassifizierung realisiert werden. In Verbindung mit dem großen Bereich, der von einer FIR-Kamera abgedeckt werden kann, lassen sich somit mit geringem Installationsaufwand auch im Nachhinein noch Systeme zur Objektüberwachung aufbauen, die einen automatischen Betrieb erlauben und bereits eine Bewertung der Situation liefern können. Durch die Kompatibilität der Videodaten mit den gängigen Algorithmen zur Objekterkennung ist auch eine Kombination von Video- und FIR-Kameras möglich, so dass die jeweiligen Vorteile der beiden Systeme genutzt werden können.

Mit FIR-Kameras können somit Überwachungssystem aufgebaut werden, die den personellen Aufwand für die Objektüberwachung deutlich reduzieren.

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