Landwirtschaft

Mittels ungekühlter Infrarotsensorik in Landwirtschaft ist es möglich die Benetzung von Pflanzen mit Wasser oder sonstigen Flüssigkeiten zu beobachten und zu bestimmen.

Thermografiebild einer Pflanze
© Fraunhofer IMS
Thermische Aufnahme einer Pflanze mit deutlichen Temperaturunterschieden
Thermografiebild eines Schweins
© Fraunhofer IMS
Thermisches Bild eines Schweins

Ungekühlte IR-Imager können in der Landwirtschaft eine breite Palette von Anwendungen abdecken. So finden sie sowohl im Ackerbau als auch in der Tierproduktion ihre Anwendung.  Mittels ungekühlter Infrarotsensorik im Ackerbau ist es möglich den Zustand von Pflanzen zu ermitteln. Die Benetzung von Pflanzen mit Flüssigkeiten, z. B. Wasser, Dünger oder Pflanzenschutzmittel, zu beobachten und qualitativ zu bestimmen. Dadurch lässt sich der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft auf ein Minimum begrenzen, da die Verteilung im Extremfall blattgenau durchgeführt und überwacht werden kann. Darüber hinaus ist auch eine bedarfsgerechte Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen möglich. Da IR-Imager keine externe Beleuchtung benötigen, können diese sowohl stationär, wie in Gewächshäusern, als auch mobil auf dem Acker eingesetzt werden.

Auf dem Acker gibt es aber noch weitere Einsatzmöglichkeiten von ungekühlten Infrarotsensoren in der Landwirtschaft. Zum Beispiel können Tiere in Feldern vor Erntemaschinen mittels IR-Imager rechtzeitig  detektiert und verscheucht werden. Auch die Verteilung von Saat im Boden kann mittels ungekühlter Infrarotsensorik bestimmt werden.

Neben diesem Bereich der Landwirtschaft ist das thermische Signal von ungekühlten Infrarotsensoren auch in der Tierhaltung und Tierproduktion von großem Interesse. Mit ungekühlten Infrarotsensoren ist es z. B. möglich, kranke Tiere in einer Herde frühzeitig zu entdecken bzw. ortsausgelöst Anomalien (z. B. Entzündungen) sichtbar und einzeln behandelbar zu machen. So kann durch den gezielten Einsatz von Antibiotika einen Massenansteckung aber auch Behandlung gesunder Tiere verhindert werden. Ebenfalls ist eine vereinfachte Tierzählung, insbesondere bei großen Herden möglich. Bei Schweinen äußert sich Ihr Zustand z. B. Stress durch Temperaturänderung, die wiederum durch ungekühlte Infrarotsensoren sichtbar gemacht werden kann. So kann z. B. der Zustand von Ferkeln nach der Geburt kontaktlos überprüft und bei Bedarf eingegriffen werden. Auch beim Transport oder vor der Schlachtung von Schweinen kann mittels ungekühlten Infrarotsensoren der Stress der Tiere detektiert werden. Mit geeigneter Bildauswertung ist es auch möglich Tiere zu tracken und ihr Verhalten in der Herde zu analysieren.

Für alle landwirtschaftlichen Anwendungen werden ungekühlten Infrarotsensoren mit guter thermischer Auflösung (niedrigen NETD-Wert) benötigt.

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