IR Imagers

IMS bietet die Entwicklung bis hin zur Pilotfertigung von ungekühlten IR Imager für Anwendungen im Wellenlängenbereich 3 µm bis 5 µm oder 8 µm bis 14 µm an.

IR Imagers

Ungekühlte Infrarotsensoren (IR Imager) basierend auf dem Fraunhofer IMS eigenen Mikrobolometerprozess für Anwendungen im Wellenlängenbereich 3 µm bis 5 µm oder 8 µm bis 14 µm

Vakuum Chip Scale Package als kleinstmögliche Vakuumgehäuse für ungekühlte IR-Imager
© Fraunhofer IMS
Chip Scale Package für IR-Imager
IRFPA  Evaluations-Kamera für IR-Imager
© Fraunhofer IMS
Evaluations-Kamera für IR-Imager

Das Geschäftsfeld IR Imager bietet das komplette Spektrum an Dienstleistung von der Entwicklung bis hin zur Pilotfertigung von kundenspezifischen Infrarot-Bildsensoren für Anwendungen im Wellenlängenbereich 3 µm bis 15 µm oder 8 µm bis 14 µm (»Wärmestrahlung«) an. Die IR Imager, auch »Infrared focal plane arrays« (kurz IRFPA) genannt, sind ein- oder zweidimensionale Anordnungen IR-empfindlicher Pixel im mittleren bis zum langwelligen Infrarotbereich. Sie werden häufig auch als Ferninfrarotsensoren oder Ferninfrarot-Bildaufnehmer bezeichnet. Die IR Imager basieren auf der eigenentwickelten Mikrobolometer-Technologie mit integrierten CMOS-Ausleseschaltungen und miniaturisierten Vakuumgehäuse (Chip-Scale-Package, CSP).

Kunden für dieses Geschäftsfeld des IMS kommen z. B. aus der Thermographie, bei der kontaktlos mittels der vom Objekt emittierten Infrarotstrahlung die Oberflächentemperatur bestimmt wird.  Die bildgebende Thermografie findet gerade in der Gebäudeinspektion großen Einsatz. Um die Energieeffizienz der Gebäude zu dokumentieren werden u.a. Wärmebildkameras verwendet, um Schwachstellen in der Isolierung aufzudecken. Außerdem kann mittels bildgebender Thermografie eine Inspektion von Anlagen durchgeführt werden. Im Bereich der Objektsicherung werden die IR Imager eingesetzt, da hiermit ohne aktive Beleuchtung auch aus größerer Entfernung das unbefugte Betreten von Grundstücken oder kritischer Infrastruktureinrichtungen erkannt werden kann. Für autonome Fahrzeuge werden ungekühlte IR Imager zur zuverlässigen Umgebungserfassung, insbesondere bei schwierigen Sichtverhältnissen, für Nachtsicht und Fußgängererkennung benötigt. Im Industriesektor sind z. B. der Personenschutz, das »people counting« oder »queue management« von Bedeutung. In der Messtechnik wird der IR Imager zur Gasanalytik oder zur Prozessüberwachung von immer größerem Interesse. Weitere Anwendungsgebiete des bildgebende IR Imager liegen in der Medizin, der Agrarwirtschaft, aber auch bei der Unterstützung von Feuerwehreinsätzen.

Ziel der vielfältigen Entwicklungen am Fraunhofer IMS ist es, mit innovativen und kostengünstigen IR Imager neue Märkte zu erschließen. Hierzu zählen ein einfacher Einsatz des IR Imager ohne Kühlung (TEC-less und Shutter-less), kompakte Vakuumgehäuse und die Verwendung von digitalen Standardschnittstellen für Videodaten und Konfigurationen. Kundenspezifisch skalierte IR-Imager liefern hierbei eine der Anwendung angepasste optimierte Lösung.

Das könnte Sie interessieren

Anwendungen

Anwendungsbeispiele für ungekühlte Infrarotsensoren

Technologien

Technologie von ungekühlten Infrarotsensoren

Leistungen

Leistungen des Geschäftsfeldes IR Imager

Download